3. Waggon - Unter Dampf

24.07.2013 CJD BFZ Wesel « zur Übersicht

Die Teilnehmer des Projektes Unter Dampf übergaben am Dienstag 23.07.2013 den restaurierten Eisenbahnwaggon an den Historischen Schienverkehrsverein Wesel.

Seit 2011 bietet das CJD BerufsFörderungsZentrum

Wesel in Kooperation mit dem Jobcenter Wesel und dem Verein Historischer

Schienenverkehr Wesel das Projekt „Unter Dampf“ an. Historische

Eisenbahnwaggons sollten komplett restauriert und in ihren Ursprungszustand

gebracht werden. Zunächst richtet sich das Angebot an junge Menschen unter 25

Jahren, die aufgrund multipler Probleme nicht in Ausbildung bzw. Arbeit

vermittelt werden konnten. Ziel war, die Jugendlichen an handwerkliche

Tätigkeiten heranzuführen, ihre Belastbarkeit zu verbessern, durch die

Gestaltung realitätsnaher Arbeitsbedingungen Schlüsselkompetenzen zu trainieren

und die Chancen auf eine berufliche Integration zu erhöhen.

Durch den Projektcharakter erlebten viele Teilnehmer schnelle Erfolge und entwickelten Spaß bei der gemeinsamen Arbeit.

Eine intensive sozialpädagogische Begleitung half bei der Bewältigung von Problemlagen (Verschuldung, Sucht, Probleme mit den Eltern, Wohnungslosigkeit u.a.).

Die Vermittlung der Teilnehmer in Arbeit, Ausbildung sowie Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb eines Schulabschlusses war ausgesprochen gut.

Seit Beginn des Jahres 2013 wurde dieses Angebot für die Zielgruppe der gering qualifizierten Langzeitarbeitslosen über 25 Jahren geöffnet. Die Anforderungen wurden entsprechend verändert. Zu den Inhalten gehören insbesondere die Unterweisung an Maschinen der verarbeitenden Holz- und Metallindustrie, der fachgerechte Einsatz von Maschinen, die Vermittlung und das Training grundlegender manueller Fertigkeiten in den Bereichen Holz und Metall, das Erlernen einfacher Schweißtechniken, die Durchführung von Montagearbeiten.

Unter fachkundiger Anleitung leisteten die Projektteilnehmer im Rahmen der öffentlichen geförderten Arbeitsgelegenheit des Jobcenters Wesel hervorragende handwerkliche Arbeit und präsentierten am 23.07.2013 das Ergebnis. Viele Stunden waren sie mit Entrosten, Abschleifen, Anstreichen, Schweißen und dem Anfertigung der Einrichtung beschäftigt.

 

 

Die Teilnehmer, die lange arbeitslos sind, erwarben während des Projektes vielseitige handwerkliche Fertigkeiten in den Bereichen Metall und Holz, durch die sie ihre beruflichen Eingliederungschancen verbessern konnten.