CJD Berufsbildungswerk Niederrhein erhält Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008

20.01.2014 CJD BBW Niederrhein « zur Übersicht

Moers. Das CJD Berufsbildungswerk Niederrhein ist ab sofort ein nach der DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierter Dienstleister. Das Zertifikat belegt, dass das CJD Berufsbildungswerk Niederrhein über ein funktionierendes Qualitätsmanagement verfügt und die internen Betriebsabläufe den Anforderungen der ISO-Norm entsprechen. Die DIN EN ISO 9001:2008 ist die international am weitesten verbreitete Norm für das Qualitätsmanagement in Unternehmen und Organisationen aller Branchen und liefert Vorgaben für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP). Auf dieser Grundlage orientiert sich das CJD Berufsbildungswerk Niederrhein noch mehr am Kunden und dessen Qualitätsansprüchen. „Es war keine leichte Aufgabe“, erinnert sich Jürgen Macht, Leiter des CJD Berufsbildungswerk Niederrhein. „ Da alle Mitarbeiter an einen Strang gezogen haben, wurden wir im ersten Anlauf erfolgreich zertifiziert“, erklärt Macht.

Das CJD Berufsbildungswerk Niederrhein als eine Einrichtung des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands e.V. versteht sich als ein von der christlichen Botschaft geprägtes Jugenddorf, das auf der Grundlage des christlichen Gottes- und Menschenbildes die ganzheitliche Förderung von jungen Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Vorförderung und in der Ausbildung als oberstes Anliegen verfolgt.

Im CJD Berufsbildungswerk Niederrhein werden derzeit rund 160 lernbehinderte Jugendliche im Rahmen einer beruflichen und sozialen Rehabilitation in 28 anerkannten Berufen ausgebildet. Während ihrer Ausbildung besuchen sie die CJD Christophorusschule Niederrhein – Berufskolleg. Die Jugendlichen wohnen teilweise bei Hauseltern oder im Internat. Das Hauselternmodell in Moers auf der Pestalozzistraße ist einzigartig. Die Jugendlichen werden sozial- und freizeitpädagogisch begleitet. Das Ziel lautet, mit der bestandenen Abschlussprüfung vor den zuständigen Industrie-, und Handels-, Landwirtschafts- und Handwerkskammern, den Sprung in ein eigenverantwortlich gestaltetes Leben zu schaffen. Aufgrund der intensiven und individuellen Förderung der Auszubildenden in den Werkstätten, im Berufskolleg und im Wohn- und Freizeitbereich bestanden Ende des letzten Ausbildungsjahres über 90 % von ihnen die Abschlussprüfung vor den Industrie-, und Handels-, Handwerks- und Landwirtschaftskammern.