Jahresabschlussfeier im CJD Berufsbildungswerk Niederrhein

23.12.2014 CJD NRW Nord CJD BBW Niederrhein « zur Übersicht

Die Theatergruppe des CJD Berufsbildungswerk Niederrhein bereitete diesen Weihnachtsgottesdienst mit vor: Mit einem Interview ließen die Jugendlichen die Bedeutung von Weihnachten neu aufleben und beteiligten sich an den Fürbitten für die Welt.  

 

Bei einem anschließenden gemeinsamen Frühstück in der festlich dekorierten Cafeteria des CJD gab es fröhliche, angeregte Gespräche. Mit vielen guten Wünschen verabschiedete Simone Schroeter, Leiterin des Berufsbildungswerkes die Auszubildenden und Mitarbeiter in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub, verbunden mit der Hoffnung, in 2015 alle gesund wieder zu sehen. 

Das Dienstleistungszentrum des CJD Berufsbildungswerks Niederrhein hat zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Ab dem 05. Januar 2015 sind die Cafeteria und das Ausbildungsrestaurant „Schacht V“ wieder geöffnet.

Das CJD Berufsbildungswerk Niederrhein als eine Einrichtung des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands e.V. versteht sich als ein von der christlichen Botschaft geprägtes Jugenddorf, das auf der Grundlage des christlichen Gottes- und Menschenbildes die ganzheitliche Förderung von jungen Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Vorförderung und in der Ausbildung als oberstes Anliegen verfolgt.

Im CJD Berufsbildungswerk Niederrhein werden derzeit rund 120 lernbehinderte Jugendliche im Rahmen einer beruflichen und sozialen Rehabilitation in 28 anerkannten Berufen ausgebildet. Während ihrer Ausbildung besuchen sie die CJD Christophorusschule Niederrhein – Berufskolleg. Die Jugendlichen wohnen teilweise bei Hauseltern oder im Internat. Das Hauselternmodell in Moers auf der Pestalozzistraße ist einzigartig. Die Jugendlichen werden sozial- und freizeitpädagogisch begleitet. Das Ziel lautet, mit der bestandenen Abschlussprüfung vor den zuständigen Industrie-, und Handels-, Landwirtschafts- und Handwerkskammern, den Sprung in ein eigenverantwortlich gestaltetes Leben zu schaffen. Aufgrund der intensiven und individuellen Förderung der Auszubildenden in den Werkstätten, im Berufskolleg und im Wohn- und Freizeitbereich bestanden Ende des letzten Ausbildungsjahres über 90 % von ihnen die Abschlussprüfung vor den Industrie-, und Handels-, Handwerks- und Landwirtschaftskammern.