Spanische Delegation besuchte die CJD Christophorusschule Dortmund

28.04.2017 CJD Dortmund « zur Übersicht

Um neue Projekte im EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport „Erasmus+“ zu initiieren, war eine Delegation der Partnerorganisation INTRAS (Pablo Sanchez und Gustavo Martín Villarejo) zu Gast an der CJD Christophorusschule Dortmund. Die Delegation wurde begleitet von Benedicto Perez Caminero, dem Leiter des Amtes für Soziales der Region Kastilien und León, das in dieser Region für die Förderung von Maßnahmen für Benachteiligte zuständig ist. Die Gäste haben sich am Beispiel des CJD Dortmund über das duale Ausbildungssystem in Deutschland informiert und beabsichtigen, ähnliche Strukturen in ihrer Organisation zu erproben.

Seit 2003 arbeitet das CJD Dortmund mit der spanischen Organisation INTRAS im Bereich „Internationale Projekte“ zusammen. INTRAS hat seinen Hauptsitz in Valladolid und bietet Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigungen verschiedene Bildungsmaßnahmen und Arbeitsmöglichkeiten an.

Zum Teil gemeinsam mit weiteren Organisationen aus Italien, Irland, Frankreich und den Niederlanden führte das CJD Dortmund in den vergangenen Jahren mit INTRAS erfolgreich mehrere Projekte im EU-Programm „Programm für lebenslanges Lernen“ durch. Im Rahmen der unterschiedlichen Begegnungen, die sowohl erlebnispädagogische als auch berufsbezogene Aktivitäten beinhalteten, konnten die Jugendlichen miteinander in Kontakt treten und bekamen so die Chance, die Arbeits- und Lebensbedingungen Gleichaltriger in Europa kennen zu lernen. Vorrangiges Ziel war dabei, wichtige Schlüsselkompetenzen für die persönliche und berufliche Entwicklung zu erlangen.

Durch die langjährige Zusammenarbeit mit INTRAS entstand eine sehr enge Kooperation aller Beteiligten. Ein pädagogisch-didaktisch orientiertes Projekt für die Lehrer und Lehrerinnen verschaffte Einblick in die Arbeitsweisen der jeweiligen Partnerorganisation und bot Gelegenheit, miteinander zu diskutieren und sich für neue Herangehensweisen zu öffnen.

Für die weitere Zusammenarbeit ist geplant, ein berufsbezogenes Projekt für junge Menschen mit Beeinträchtigungen im EU- Programm „Erasmus+“ zu beantragen. Zielgruppe für dieses Projekt sind Jugendliche und junge Erwachsene, die in den Bereichen Nahrungsmittelherstellung und Catering arbeiten bzw. dort eine Ausbildung absolvieren.